Erfahrungsberichte

Hier gehören allgemeine Gespräche über die Pandora rein
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EvilDragon
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Re: Erfahrungsberichte

#91 Beitrag von EvilDragon » Mi Jun 09, 2010 22:11

Der Equalizer läßt sich schon irgendwie in Gang setzen (muss man, glaube ich, den Soundtreiber mit umschalten, hab ich vergessen), frisst aber unendlich Ressourcen, da auch der noch Softwaremäßig läuft.

Auch hier wird sich in Zukunft dank neuerem Kernel und damit GST-Hardware-Equalizer einiges tun.
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Fusion_Power
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Re: Erfahrungsberichte

#92 Beitrag von Fusion_Power » Mi Jun 09, 2010 22:27

EvilDragon hat geschrieben:Der Equalizer läßt sich schon irgendwie in Gang setzen (muss man, glaube ich, den Soundtreiber mit umschalten, hab ich vergessen), frisst aber unendlich Ressourcen, da auch der noch Softwaremäßig läuft.

Auch hier wird sich in Zukunft dank neuerem Kernel und damit GST-Hardware-Equalizer einiges tun.
Logische Frage meinersteits: Wann kommt der neue Kernel? ;)
Hoffe je ehr desto besser, so können die Devs ihre Programme gleich an den neuen Kernel anpassen und müssen dann später nicht alles neu schreiben, falls es zu Inkompatibilitäten zwischem alten und neuen Kernel kommt..

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JohnDavidson
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Re: Erfahrungsberichte

#93 Beitrag von JohnDavidson » Mi Jun 09, 2010 22:58

Ui nen neuer Kernel. Da bin ich aber mal gespannt. Kann es eigentlich sein dass man sich mit

Code: Alles auswählen

sudo opkg upgrade
das ganze Linux zerhaut? Was mir aufgefallen ist, dass der sogut wie nur die unstable Releases runter lädt Oo
Und was hat es jetzt eigentlich mit dieser Angst um den NAND auf sich? Kann ich unbesorgt sein, wenn ich mit meiner Pandora ein wenig rumspiele und dabei oft der NAND benutzt wird? Normalerweise sollte der Speicher doch Jahre halten oder?
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Christoph.Krn
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Re: Erfahrungsberichte

#94 Beitrag von Christoph.Krn » Mi Jun 09, 2010 23:28

JohnDavidson hat geschrieben:Und was hat es jetzt eigentlich mit dieser Angst um den NAND auf sich? Kann ich unbesorgt sein, wenn ich mit meiner Pandora ein wenig rumspiele und dabei oft der NAND benutzt wird? Normalerweise sollte der Speicher doch Jahre halten oder?
Ich vermute mal dass es sich beim Flash der Pandora um SLC-Speicher (ein Bit pro Zelle) handelt, da "UBI" zur Verwaltung des rohen Flashspeichers zum Einsatz kommt und dieses zumindest von seinen Machern nicht auf MLC-Speicher (mehrere Bits pro Zelle) getestet worden ist. Man kann daher von 100.000 Löschvorgängen pro Zelle ausgehen, höchstwahrscheinlich sogar deutlich mehr. Das mag nach wenig klingen, aber rechne mal ein wenig mit diesen Daten. Angenommen, du schreibst auf diesen 512MiB-Speicher täglich 20 GiB an Daten, so kannst du unter diesen Annahmen davon ausgehen (perfektes wear leveling angenommen), dass der Speicher im "worst case" von 100.000 Löschvorgängen pro Zelle mehr als 6 Jahre lang durchhält (zumindest, sofern man ausschließlich die Belastung durch Schreibvorgänge betrachtet).

Länger als die Festplatte in deinem Hauptrechner wird der Speicher allemal halten (sofern nichts unvorhergesehenes dazwischenkommt ;) ).

edit-10jun2010-0136: Ansonsten kannst du dein Betriebssystem ja immer noch auf einer SD-Karte speichern, ich empfehle da z.B. Panasonic-Gold-SD-Karten. (Siehe auch: Informationen zur Geschwindig- und Langlebigkeit von SD-Karten.)
edit-04jul2010-0028: Allerdings habe ich in letzter Zeit gehört, dass Panasonic-Gold-SD-Karten unter Umständen niedrige I/O-Werte haben, was schlecht für die Schwuppdizität des Betriebssystems wäre. Falls jemand diesbezüglich repräsentative Informationen ausmachen kann so wäre ich über einen kurzen Hinweis dankbar. Zuverlässiger und langlebiger als viele andere SD-Karte sind sie aber in jedem Fall.
edit-31jul2010-0459: Das Problem der niedrigen IO-Werte bei Panasonic-Gold-Karten habe ich bisher nicht reproduzieren können. Allerdings bin ich wohlgemerkt nicht repräsentativ für die Allgemeinheit der Anwender.
Zuletzt geändert von Christoph.Krn am Sa Jul 03, 2010 22:38, insgesamt 7-mal geändert.

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double7
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Re: Erfahrungsberichte

#95 Beitrag von double7 » Do Jun 10, 2010 04:03

Fusion_Power hat geschrieben:Logische Frage meinersteits: Wann kommt der neue Kernel? ;)
Hoffe je ehr desto besser, so können die Devs ihre Programme gleich an den neuen Kernel anpassen und müssen dann später nicht alles neu schreiben, falls es zu Inkompatibilitäten zwischem alten und neuen Kernel kommt..
Können Devs bereits, laut git sind diese in der Mache:

Code: Alles auswählen

	Linux 2.6.35-rc2
	Linux 2.6.35-rc1
	OpenPandora Release 2010-05/1  ...
	Linux 2.6.34
	Linux 2.6.34-rc7
	Linux 2.6.34-rc6
	Linux 2.6.34-rc5
und noch einige mehr
Und der neue Kernel kommt dann wenn er für den Endbenutzer brauchbar, stabil, und damit auch ohne Probleme nutzbar ist. Du darfst mich jetzt auch fragen wann das der Fall sein wird. ;)
77 - double luck - :D
2008-Oct: 5th day Pandora preorder
2010-Nov: "it could be that most of you will have their unit just before christmas
2010-Dec: "I don't think we'll see too many shipped Pandoras before christmas
2012-May-04: 20:54 My pandora left the building
2012-May-07: 14:30 Finally. Yes. I'm speachless.

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Re: Erfahrungsberichte

#96 Beitrag von jazzman » Do Jun 10, 2010 07:17

@JohnDavidson:

Sehr schöner Bericht, liest sich gut und ist objektiv....steigert die Vorfreude auf meine Pandora

IsSuE
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Re: Erfahrungsberichte

#97 Beitrag von IsSuE » Do Jun 10, 2010 10:06

JohnDavidson hat geschrieben:Ui nen neuer Kernel. Da bin ich aber mal gespannt. Kann es eigentlich sein dass man sich mit

Code: Alles auswählen

sudo opkg upgrade
das ganze Linux zerhaut? Was mir aufgefallen ist, dass der sogut wie nur die unstable Releases runter lädt Oo
Und was hat es jetzt eigentlich mit dieser Angst um den NAND auf sich? Kann ich unbesorgt sein, wenn ich mit meiner Pandora ein wenig rumspiele und dabei oft der NAND benutzt wird? Normalerweise sollte der Speicher doch Jahre halten oder?
Ein opkg upgrade zerstoert dir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dein OS. Das Upgrade wird mit Paketen aus dem Angstroem Repo gemacht und hat somit keine Pandora relevanten Fixes/Patches drinnen. Wenn du Updaten willst, dann nur die von dir aus dem Repo installieren Programme, auf keinen Fall fuers OS benoetigte.

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Re: Erfahrungsberichte

#98 Beitrag von grummelzwerg » Do Jun 10, 2010 10:27

Hi

Danke für den Testbericht, JohnDavidson. Klingt in etwa so, wie ichs erwartet hätte.

Was ich nicht ganz verstehe, ist, wieso die Soundqualität an ner Anlage gut ist, bei Kopfhörern aber der Bass fehlt. Dürfte ja eigentlich keinen Unterschied machen, Lineout und Kopfhörerausgang sollten doch dasselbe Signal sein? Hat sonst jemand diese Bassschwäche festgestellt?

Grundsätzlich bin ich auch gegen Equalizer, zu Hause an der grossen Anlage ist alles auf 0, will schliesslich hören, was die Musiker aufgenommen haben und nicht was irgendeine Elektronik daraus macht..
Kann es auch an den KH's liegen?

Grüsse

Christoph

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Re: Erfahrungsberichte

#99 Beitrag von drpace » Do Jun 10, 2010 11:11

da es ja noch keine tv-out kabel gibt is es definitiv das selbe signal.. ;)
mfg drpace

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Fusion_Power
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Re: Erfahrungsberichte

#100 Beitrag von Fusion_Power » Do Jun 10, 2010 12:26

double7 hat geschrieben: Und der neue Kernel kommt dann wenn er für den Endbenutzer brauchbar, stabil, und damit auch ohne Probleme nutzbar ist. Du darfst mich jetzt auch fragen wann das der Fall sein wird. ;)
Ich bin davon ausgegangen, dass auf dem PC der aktuelle Kernel schon lange stabil läuft und nur noch auf die Pandora gebracht werden muss. ^^
Laut ED hat ja nur der neue Kernel Hardwarebeschleunigung, daher muss der aktuelle der Pandora recht alt sein, welches OS hat denn heutzutage noch reine Software Beschleunigung? :-D Liegts nur am Support für den OMAP oder ist da Linux allgemein hinterher?

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Re: Erfahrungsberichte

#101 Beitrag von retn » Do Jun 10, 2010 12:28

Fusion_Power hat geschrieben:Ich bin davon ausgegangen, dass auf dem PC der aktuelle Kernel schon lange stabil läuft und nur noch auf die Pandora gebracht werden muss. ^^
Laut ED hat ja nur der neue Kernel Hardwarebeschleunigung, daher muss der aktuelle der Pandora recht alt sein, welches OS hat denn heutzutage noch reine Software Beschleunigung? :-D Liegts nur am Support für den OMAP oder ist da Linux allgemein hinterher?
Linux war zB bei USB 3.0 Vorreiter ;)
Aber bis die ganze Hardwarebeschleunigung für den OMAP implementiert wurde
hat es sicherlich ne weile gedauert, darum wird das erst noch kommen...

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JohnDavidson
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Re: Erfahrungsberichte

#102 Beitrag von JohnDavidson » Do Jun 10, 2010 12:50

grummelzwerg hat geschrieben:Hi

Danke für den Testbericht, JohnDavidson. Klingt in etwa so, wie ichs erwartet hätte.

Was ich nicht ganz verstehe, ist, wieso die Soundqualität an ner Anlage gut ist, bei Kopfhörern aber der Bass fehlt. Dürfte ja eigentlich keinen Unterschied machen, Lineout und Kopfhörerausgang sollten doch dasselbe Signal sein? Hat sonst jemand diese Bassschwäche festgestellt?

Grundsätzlich bin ich auch gegen Equalizer, zu Hause an der grossen Anlage ist alles auf 0, will schliesslich hören, was die Musiker aufgenommen haben und nicht was irgendeine Elektronik daraus macht..
Kann es auch an den KH's liegen?

Grüsse

Christoph
Ich denke mein Subwoofer holt hier noch die letzten Reserven raus. Deswegen kommt dann auch noch sehr schön der Bass hervor. Meine Kopfhörer sind eigentlich ganz gut. Ich habe UE5 Pro und haben für mich beim D2 ordentlich Bass. Es gibt aber noch einige die mehr Bass haben als meine. Aber ich mag es eh nicht zu übertrieben ;)
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grond

Re: Erfahrungsberichte

#103 Beitrag von grond » Do Jun 10, 2010 12:57

Fusion_Power hat geschrieben:welches OS hat denn heutzutage noch reine Software Beschleunigung?
Windows. Nennt sich "abgesicherter Modus"... :)

Liegts nur am Support für den OMAP oder ist da Linux allgemein hinterher?
Sowohl als auch. Viele Firmen kriegen es immer noch nciht gebacken, Linux-Treiber zu liefern. Dann muss diese Arbeit irgendjemand anderes freiwillig machen. Und wenn die Firmen die Arbeit selbst machen, machen sie sie meist erst nach den Windows-Treibern. Vorliegend liegt es aber schlicht auch am OMAP. Für gängige PC-Grafikchips gibt es natürlich Treiber mit Beschleunigung. Linux läuft halt auf allem vom Toaster bis zum Mainframe, dementsprechend ist die Hardwareunterstützung auch etwas komplexer als für ein reines PC-Betrübsystem wie Windows.

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Re: Erfahrungsberichte

#104 Beitrag von Fusion_Power » Do Jun 10, 2010 13:21

grond hat geschrieben: Windows. Nennt sich "abgesicherter Modus"... :)
Ja, den nutze ich zum Glück ehr selten. :-D
grond hat geschrieben: Sowohl als auch. Viele Firmen kriegen es immer noch nciht gebacken, Linux-Treiber zu liefern. Dann muss diese Arbeit irgendjemand anderes freiwillig machen. Und wenn die Firmen die Arbeit selbst machen, machen sie sie meist erst nach den Windows-Treibern. Vorliegend liegt es aber schlicht auch am OMAP. Für gängige PC-Grafikchips gibt es natürlich Treiber mit Beschleunigung. Linux läuft halt auf allem vom Toaster bis zum Mainframe, dementsprechend ist die Hardwareunterstützung auch etwas komplexer als für ein reines PC-Betrübsystem wie Windows.
Hm, Können die nicht oder wollen die nicht? Das tollste OS nützt ja wenig, wenns schon an den Treibern hapert. Ich behaupte mal, währen die Linux-Treiber so zahlreich und ausgereift wie die Windows-Treiber, hätte Linux schon einen ganz anderen Marktanteil. ^^
Das Nokia N900 nutzt doch auch den OMAP. Wie haben die das alles gelöst? oder zickt da das OS auch noch rum?

grond

Re: Erfahrungsberichte

#105 Beitrag von grond » Do Jun 10, 2010 13:35

Fusion_Power hat geschrieben:Ich behaupte mal, währen die Linux-Treiber so zahlreich und ausgereift wie die Windows-Treiber, hätte Linux schon einen ganz anderen Marktanteil.
Klar. Und hätte Linux einen ganz anderen Marktanteil, wären die Treiber auch so zahlreich und ausgereift wie die Windows-Treiber...

Das Nokia N900 nutzt doch auch den OMAP. Wie haben die das alles gelöst? oder zickt da das OS auch noch rum?
Ich habe keine Ahnung, wie das mit der Grafikbeschleunigung im N900 ist. Jedenfalls ist für die Archos 5IT, die denselben Prozessor hat, gerade kürzlich erst ein Firmwareupdate erschienen, mit dem sie erstmals in den Genuss von Hardwarebeschleunigung kommt. Das ist auch der Hauptkritikpunkt an TI - tolle Chips, aber schlechte Betriebssystemunterstützung.

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