Hintergrundbeleuchtung eines GP32 BLU(+) aufbohren

Allgemeine Gespräche über den GP32 gehören hier rein.
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Camiga64
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Hintergrundbeleuchtung eines GP32 BLU(+) aufbohren

#1 Beitrag von Camiga64 » Di Aug 29, 2006 02:11

Hallo GP32-Freax,
mich würde mal interessieren, ob schon mal einer die Hintergrundbeleuchtung eines GP32BLU(+) aufgepowert hat ? Womit ist eigentlich die Beleuchtung realisiert worden, mit einer Leuchtfolie oder mit einer Röhre ? Habe nämlich für einen Röhrenbetrieb keine dazu nötige Betriebsspannung (> 100 Volt) auf der Platine entdecken können. Die höchste Spannung die ich finden konnte lag bei 18 V, was wohl eher für eine Leuchtfolie spricht, und falls das so ist, wie hoch ist dann die maximal verträgliche Spannung dieser Folie ?
Die Ausgangs-Spannung des DC-DC Converters (der ja irgendwo auf der Platine rumliegen muss) zu erhöhen, wäre (höchstwahrscheinlich) kein Problem. :)

Ein Projekt, was ich demnächst auf jeden Fall anpacken werde, ist meinen GP32BLU+ auf XDs umzurüsten, die Dinger sind wenigstens noch im Handel erhältlich u. wesentlich preiswerter, außerdem kleiner u. noch dazu kompatibel zu den SMCs. Mal sehen, vielleicht werden ja auch noch die 256 MB XD-Karten unterstützt (64 KB Clustergröße). Damit würden dann so ziemlich alle interessanten Klamotten auf einer Speicherkarte passen :)

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#2 Beitrag von Emu&Co » Di Aug 29, 2006 10:25

Wenn du das hinbekommst, lass es mich sofort wissen. Mein GP32 verstaubt grade in der Vitrine, nachdem meine letzte SMC den Geist aufgab.
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#3 Beitrag von Ben » Di Aug 29, 2006 13:50

vielleicht werden ja auch noch die 256 MB XD-Karten unterstützt
über die möglichkeit wurde schon oft auf gp32x.com diskutiert.. ist nicht ohne weiteres möglich, schon weil das BIOS ne begrenzung auf 128mb hat

letztes jahr hatte der programmierer des movie-players eine (sehr komplizierte) lösung vorgestellt größere karten zu verwenden, allerdings muss dann jedes programm umprogrammiert werden damit es auf den gemodetten GP32 läuft

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#4 Beitrag von Emu&Co » Di Aug 29, 2006 14:59

Der hat ja auch SDs verwendet und deswegen das halbe BIOS umgeschrieben. Wenn XDs echt kompatibel sind, dann sollte der Moddingaufwand kleiner ausfallen.
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#5 Beitrag von Ben » Di Aug 29, 2006 15:43

Das Bios muss aber trotzdem umgeschrieben werden da die maximale Größe dort auf 128mb beschränkt ist.

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#6 Beitrag von Emu&Co » Di Aug 29, 2006 15:50

Jep, aber die Apps nit ;-)
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#7 Beitrag von EvilDragon » Di Aug 29, 2006 17:12

Kommt drauf an, viele Apps nutzen ihre eigenen Zugriffsroutinen, da geht dann nix.
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#8 Beitrag von Emu&Co » Di Aug 29, 2006 17:22

Dann is blöd. Aber nur dann.
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#9 Beitrag von Camiga64 » Di Aug 29, 2006 20:50

Das man das BIOS modifizieren muss bleibt vielleicht nicht aus. Einige Prox haben tatsächlich ihre eigenen Zugriffsroutinen, wie z.B. Hexen32, Heretic32 u. wahrscheinlich auch einige EMUs, aber zum Glück gehen viele auch übers BIOS. Habe mal am Anfang meiner GP32-Zeit aus Unwissenheit meine SMC mit FAT16 formattiert und habe mich dann gewundert, das Hexen u. Heretic nicht liefen. Aber merkwürdiger Weise fluppten viele Spiele u. EMUs schon mit diesem Format (also mit anderen Worten das BIOS).

Ergo: FAT12 u. FAT16 scheinen sich nicht signifikant zu unterscheiden !
Man könnte die BIOS-Routinen also so ändern, das sie sowohl FAT12 als auch FAT16 unterstützen u. somit sind dann auch größere Kapazitäten (mit XD-Karten, die übrigens definitiv kompatibel sind :D ) als 128 MB möglich, eben bis 2 GB, oder mit einer Clustergröße v. 64 KB auch 4 GB (falls es solche XDs gibt :)).

Damit würden dann auch noch zusätzlich mehrere Filme oder auch eine komplette MP3-Sammlung darauf Platz finden. :)

Mann müßte also nur etwas an den BIOS-Routinen umferkeln u. natürlich noch seinen GP32 umbauen. Nach der XD-Umrüstung werde ich das Software-Problem mal in Angriff nehmen, werde dann versuchen die SLUBMAN-Firmware umzuschreiben, die ich persönlich benutze. Die Progs, die dann nicht mit den größeren Kapazitäten u. FAT16 zurechtkommen, könnte man man entweder auf einer separaten 128 MB XD-Card packen (FAT12) oder noch besser, man besorgt sich die Source-Codes und ändert sie entsprechend (eben auf BIOS-Betrieb) um.

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#10 Beitrag von Camiga64 » Mo Sep 11, 2006 23:29

Hallo GP32-Fans (die übriggebliebenen),

falls es jemanden interessiert, ich habe nun rausgefunden wie man die Hintergrundbeleuchtung 'aufbohren' kann. Nachdem ich kein Datenblatt übers Display meines GP32BLU+ im Netz finden konnte (Typ "TD035SHEB4"), außdem man die max. zulässige Backlitvoltage hätte entnehmen können, habe ich einfach mal an der Außenbeschaltung des DC-DC Converter-ICs (U14 (?), 6 pol. IC, Typ "LTH 2") 'rumgespielt'.
Man braucht (bei einem GP32BLU+, also Version 002) lediglich nur den Widerstand R69 (100 Ohm, Bez. "101", sprich 10x 10^1) geringfügig zu verkleinern, und somit auch nur eine geringfügige Erhöhung der Ausgangsspannung zu erzielen, um die Hintergrundbeleuchtung deutlich zu verstärken.

Normal liegen am (belasteten) Ausgang des Converters ca. 18,35 Volt an, wenn man nun R69 auf 50 Ohm verkleinert, erhält man eine Ausgangsspannung von ca. 19 Volt, schon das bringt eine deutliche Zunahme der Display-Helligkeit. Wenn man mutig ist, kann man auch 33 Ohm verwenden (19,5 V), die damit erreichte Helligkeit dürfte die eines GP2X entsprechen, und kommt verdammt gut. :D

Allerdings habe ich keine Ahnung wie lange das die Leuchtfolie mitmacht, da ich, wie schon beschrieben, keine Unterlagen über das Display finden konnte, aber zumindest 19 V sollten meiner Meinung nach auf Dauer funktionieren.

FALLS IHR DAS SELBER MAL AUSTESTEN WOLLT, ÜBRNEHME ICH NATÜRLICH FÜR EVENTUELLE SCHÄDEN KEINE VERANTWORTUNG !!! (Ist ja klar ;) )

Wieviel Strom jetzt zusätzlich aufgenommen wird, hat mich nicht interessiert, wofür gibt es denn inzwischen schon Mignon-Akkus mit 2.95 Ah (z.B. bei ebay), die dürften die Mehraufnahme locker wieder ausgleichen, sodaß die gewohnte Standzeit eines Akkusatzes damit gleich bleiben dürfte.

Weiß eigentlich einer hier wieso man einen BLU+ nur auf max. 160 MHz übertakten kann ?
Schon 162 MHz laufen auf meinem GP dauerhaft nicht mehr stabil. In meinem GP32 ist eine 152 MHz-Version vom S3C2400X verbaut worden, die ja eigentlich noch stabil bei 167 MHz arbeiten sollte (152 + 10% Spielraum). Es liegt weder an der CPU-Core-Spannung (die habe ich schon mal Probeweise aufs Maximum (1.95 V) erhöht), noch am RAM-Baustein (laut Datenblatt eine 166 MHz-Version).
Ich persönlich schätze mal, das es evtl. an den Memorycontroller-Werten liegen könnte, oder weiß einer (oder auch zwei) mehr ?

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#11 Beitrag von Emu&Co » Di Sep 12, 2006 08:41

Ich nehme mal an, du hast diese Anleitung verwendet, oder?
http://www.cobbleware.com/gp32/gp32oc.html
Wenn ja, mach mal mehr als 1.95V. Das ist zwar das offizielle Maximum laut whitepaper, aber PC CPUs werden bei Volt Mods an sich ja ausserhalb der Spezifikation betrieben. Im GP32x Forum war ja mal die Rede von einem Pencil-Mod (Den ich nutze) Der spuckt schon mal 2,1V oder mehr aus. CPU läuft immer noch und wird nach wievor nicht warm. Nur kann ich nun auf 242 MHz takten und vorher nur auf 164. Ich rate dir mal 5 - 10% noch drauf zupacken, also so 2V. Wirkt sicher Wunder.
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#12 Beitrag von nibel » Di Sep 12, 2006 16:37

242Mhz? O.O Whooohooo Hammer.
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#13 Beitrag von Camiga64 » Di Sep 12, 2006 20:17

Hallo Emu&Co,

erstmal schönen Dank für Deine Antwort. Du hast absolut recht mit dem Link, genau daher habe ich meine OC-Infos. Leider ist mein GP32 im Moment eine Baustelle, sonst hätte ich das sofort mal mit 2 oder 2.1 V angetestet :(

Konntest Du denn bei 1.95 V die Kiste schon höher überreißen oder ging es da auch nur bis 164 MHz ?
Ich konnte die Kiste nämlich, wie ich ja schon geschrieben habe, selbst bei 1.95V keinen Fatz mehr übertakten (als bei der Default-Spannung von 1.8 V).
Und bist Du dir da absolut sicher, das der MC bei >= 2 V nicht warm wird oder sogar kocht ?
Und was für einen GP hast Du denn ? Die NLUs u. d. FLUs sollen sich ja besser OCn lassen als die BLUs.

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