Commodore 64/Amiga kaufen - was beachten? Tipps und mehr!

Retro-Gaming-Hardware, die kein eigenes Forum hat
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Commodore 64/Amiga kaufen - was beachten? Tipps und mehr!

#1 Beitrag von MrLimatex » So Mai 26, 2013 10:54

Hallo Leute,

Jedesmal wenn ich aus der Schule komme habe ich Lust auf nen C64. Liegt wohl an meinem Lehrer, wir haben bei ihm halt ein Fach wo es um Adressierung, Hardware usw. geht. Da ich sowieso gern Retro Games spiele, wäre der Commodore sowieso was feines. (Im Gegensatz zum Atari 2600, das wäre mir wieder zu leicht, beim C64 muss man ja noch was lernen :-) )

Ich habe mich ja schon belesen, es gibt verschiedene Versionen (Aldi usw). Nur was sollte ich beachten beim kaufen? Was wäre wichtig was dabei sein soll? Was für einen Monitor nehme ich dafür?

Ich spiele echt schon sehr lang mit dem Gedanken, jedoch habe ich es nie umgesetzt -__- meine Xbox langweilt mich nur zu Tode :-

Wer von euch kennt sich damit richtig aus?


Gruß
Zuletzt geändert von MrLimatex am So Jun 16, 2013 19:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#2 Beitrag von Klumpen » So Mai 26, 2013 11:13

Ich empfehle bei den verschiedenen Versionen auf jeden Fall diese Brotkastenvariante hier:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... dore64.jpg
mit "Action Replay MK6" (oder neuer, falls existent) im Modulschacht.
An Joysticks soll der "Competition Pro" unschlagbar sein, leider hatte ich immer nur billige.

Mit SD-Adapter etc... kennen sich Akabei und WA1972 aus, wenn ich mich recht erinnere,
ich habe immer nur die guten alten Floppys genutzt, die ihre Daten sogar über 20 Jahre lang behalten haben,
Bandlaufwerk (Kasette/Datasette) war mir immer zu lahm, inzwischen benutzt man für Programme aber wohl auch den Modulschacht, habe ich gehört.

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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#3 Beitrag von Akabei » So Mai 26, 2013 11:34

Hattest du nicht schon mal einen ähnlichen Thread?
Was alles dabei sein sollte hängt natürlich sehr vom Budget ab und da du noch Azubi bist, wird da wohl nicht viel gehen. Man findet bei ebay des öfteren Komplettpakete mit einem C64, Diskettenlaufwerk 1541, Joysticks und ein paar Disketten/Spielen. Das sollte für den Anfang ausreichen, mit 50+ Euro musst du aber mit Sicherheit rechnen. Man kann sich die Sachen natürlich auch einzeln kaufen. Ich habe mir letztes Jahr einen C128 (sozusagen der große, abwärtskompatible Bruder des C64) für ca. 20 Euro und ein 1541 für 10 Euro ersteigert. Einen 9 poligen Joystick hatte ich noch und für ca. nochmal zehn Euro kam dann noch eine gefüllte Diskettenbox hinzu. Ab und an gehen auch mal Module für einen Euro weg, aber das wäre dir wohl zu einfach. ;)
Joysticks sind ein Thema für sich. Generell würde ich die Finger von Quickshot I oder II Joysticks lassen. Die sind unpräzise und nicht sonderlich haltbar. Der Competition Pro ist nicht zu unrecht beliebt, aber da kann man inzwischen fast 20 Euro für ein gut erhaltenes Exemplar bezahlen. Alternativen wären die in Deutschland schwer zu besorgenden TAC 2, Zipstik oder Suzo Arcade.
Ein Monitor ist nicht wirklich nötig. Ein guter Röhrenfernseher (am besten mit S-Video Eingang) reicht für den Anfang aus.

Nachdem ich auf Vorschau geklickt habe, habe ich gesehen, dass Klumpen in der Zwischenzeit was gepostet hat.
SD Kartenlösungen als Diskettenersatz sind natürlich was wunderbares, aber ein 1541Ultimate II kostet mal eben so ca. 200 Euro und hat eine ellenlange Warteliste, so dass gebrauchte sogar noch teurer sind. Ein SD2IEC ist deutlich günstiger (ca. 30-40€), aber nicht annähernd so gut
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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#4 Beitrag von MrLimatex » So Mai 26, 2013 12:11

Das mit dem Azubi sein ist Wurscht, geldmäßig habe ich keine Probleme :-)

Ich habe mir mittlerweile auch schon den Brotkasten C64 ausgesucht, der hat ja noch diese 9 Volt die zum Beispiel der Aldi C64 nicht hat. Ich schaue gerade auch schon nebenbei ein wenig im Netz auf Kleinanzeigen usw, finde aber immer nur den Brotkasten für 60€ oder so ......

Ich danke euch erstmal für die Antworten, vielleicht werde ich ja fündig. Werde jetzt erstmal im Wiki lesen .... :-)
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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#5 Beitrag von Akabei » So Mai 26, 2013 17:05

MrLimatex hat geschrieben:Das mit dem Azubi sein ist Wurscht, geldmäßig habe ich keine Probleme :-)

Ich habe mir mittlerweile auch schon den Brotkasten C64 ausgesucht, der hat ja noch diese 9 Volt die zum Beispiel der Aldi C64 nicht hat. Ich schaue gerade auch schon nebenbei ein wenig im Netz auf Kleinanzeigen usw, finde aber immer nur den Brotkasten für 60€ oder so ......

Ich danke euch erstmal für die Antworten, vielleicht werde ich ja fündig. Werde jetzt erstmal im Wiki lesen .... :-)
Ich weiß nicht wo du suchst, aber 60€ für einen Brotkasten sind definitiv zu viel.
der hat ja noch diese 9 Volt die zum Beispiel der Aldi C64 nicht hat
Äähm what? Könntest du das bitte erklären? Ich habe überhaupt keinen Plan was dieser Satz bedeuten soll.

So wie ich das verstanden habe, geht es dir ja wohl nicht um Sammlerobjekte.
btw: Ich hatte auch nicht die Absicht dich mit meiner "Azubi" Einschätzung abzuwerten. Ich kann mich nur selber daran erinnern, dass ich damals noch andere kostspielige Hobbies hatte.
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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#6 Beitrag von MrLimatex » So Mai 26, 2013 17:35

EBay Kleinanzeigen, eBay und diverse Foren waren jetzt meine Quellen. Hst du noch mehr für sowas? Ansonsten meine ich die 9volt am Userport die beim Aldi C64 scheinbar fehlen....

Habe mich nicht angegriffen gefühlt, keine Sorge :-)
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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#7 Beitrag von Akabei » So Mai 26, 2013 18:28

MrLimatex hat geschrieben:Ansonsten meine ich die 9volt am Userport die beim Aldi C64 scheinbar fehlen....
Ich kenne mich nicht wirklich mit dem C64G (Aldi) aus. Da musst du mir schon weiterhelfen inwiefern die fehlen könnten. Die Aldi C64 sind aber sowieso eher selten. Für dich kommt eher ein C64 in Urform (Brotkasten) oder ein C64C (sieht ein wenig nach einem Amiga 500 aus) in Frage. Das einzige was die beiden inhaltlich wirklich unterscheidet ist der unterschiedliche Soundchip. Sooo riesig sind die Unterschiede aber nicht, dass es für eine Präferenz für das eine oder andere Modell reicht. Wenn du schon was negatives über das Aldi Modell gehört hast, rate ich dir also eher zu einem anderen.

Solltest du der englischen Sprache mächtig sein, empfehle ich dir natürlich das Forum bei Lemon64. Die sind auch absoluten Newcomern immer aufgeschlossen. In einem deutschsprachigen C64 Forum war ich nie angemeldet, deswegen kann ich dir auch keins empfehlen.

Die 60€ musst du eigentlich nur bei Sofortkauf für absolut neuwertig erscheinende Geräte bezahlen. Wie gesagt, je nach Angebot 50 bis höchstens 80 Euro (ohne Versand) für ein Paket aus C64,1541, Joystick(s) und einer gefüllten Diskettenbox sollte das richtige für einen vernünftigen Start sein. Spätestens bei 80€ sollte man aussteugen.
btw: @Klumpen: Wie viel hast du denn noch für dein Set damals gekriegt? Nur, damit man mal einen Überblick hat. Dein AR Modul wäre im Einzelverkauf bestimmt auch besser gelaufen.
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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#8 Beitrag von Klumpen » So Mai 26, 2013 20:20

Akabei hat geschrieben:@Klumpen: Wie viel hast du denn noch für dein Set damals gekriegt? Nur, damit man mal einen Überblick hat. Dein AR Modul wäre im Einzelverkauf bestimmt auch besser gelaufen.
C64C-Set OVP - 60€
C64-Brotkastenset mit ActionReplay-MK6 - 31,60€

Beides mit diversen Joysticks, Floppylaufwerk und Floppys.

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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#9 Beitrag von Akabei » So Mai 26, 2013 20:51

Damned, 31,60€ inklusive allem. Da hätte ich zuschlagen sollen, zumal man nie genug Disketten haben kann.
Originalverpackung ist mir ziemlich wumpe, aber da bin ich doch überrascht, dass ein C64C mehr Geld als ein Brotkasten bringt. Ich hätte schwören können, dass ein SID 6581 beliebter als ein 8580 Modell ist. Wahrscheinlich hätte ich die Verpackung meines C128 nicht entsorgen sollen. Die sah aber eh nicht mehr berauschend aus und bevor hier Neid aufkommt. Nein, es ist leider kein D Modell und sieht schon ziemlich verlebt aus, aber dafür funktioniert er noch einwandfrei. Das ist bei ebay Käufen in Sachen Retro leider nicht immer so.

So, hier noch mal als Beweis was ein Competition Pro inzwischen kostet. Den hatte ich (Gott sei Dank) nur auf meiner Beobachtungsliste.
http://www.ebay.de/itm/190840870162?
Inklusive Versand mehr als 20 Euronen. Allein deswegen wäre ein Komplettpaket das Beste. Wenn da allerdings zwei von diesen Joysticks dabei sind, geht das bestimmt nicht für 40 Euro weg.
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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#10 Beitrag von WA1972 » So Mai 26, 2013 22:11

C64-Modelle gibt es 4 verschiedene, die im Lauf der Zeit damals erschienen sind und zwar in der Reihenfolge: C64Klassik (mit verschiedenen Typenschildern), C64II (auch C64C genannt), C64G und den C64Aldi (nur in Deutschland erschienen, eben bei ALDI). Drei davon unterscheiden sich äusserlich nur durch die verschiedenen Farben. Siehe Bild:
C64 - alle erschienen 4 Haupt-Modelle.png
C64 - alle erschienen 4 Haupt-Modelle.png (367.09 KiB) 6845 mal betrachtet
Es gab auch noch ein ganz frühes Modell, den sogenannten Ur-C64 der aussah wie das Klassik-Modell aber mit orangen F-Tasten. Dieses Modell war aber recht fehleranfällig und wurde dann damals recht schnell von Commodore überarbeitet. Daher kann man das Klassik-Modell mit den dunkleren F-Tasten (siehe Bild links oben) eigentlich als den ersten richtigen Massen-C64 sehen. Ich kannte damals auch niemanden, der einen Ur-C64 hatte, aber viele meiner Freunde hatten einen C64Klassik oder damals einfach nur C64 genannt. Die anderen Modelle gab es ja noch nicht und jeder nannte ihn nur C64.

Hier findet man auch eine tolle Übersicht mit Beschreibung der verschiedenen Modelle:
http://www.c64-online.com/seiten/c64-on ... odelle.php

Ich hab etliche C64er hier, unter anderem auch alle vier obigen Modelle. Man kann nicht sagen, daß eines davon besser als die anderen wäre. Ich persönlich hab aber die Erfahrung gemacht, dass mir bei zwei der dunkleren Classic-Modelle nach einiger Zeit der Monitor-Ausgang kaputtgegangen ist, während das bei allen anderen Modellen noch nicht passiert ist. Vielleicht Zufall, oder eine kleine Schwachstelle des Classic-Modells? Dennoch, alle sind gut und halten lange, wenn man sie gut behandelt. Innerlich gibts einige Unterschiede von den Platinen her und der SID-Soundchip des Klassik-Models ist ein anderer. Das heißt, einiges klingt etwas anders.

Wegen dem C64-Aldi, diese Sache mit den "fehlenden 9-Volt am Userport" scheint nur ein Märchen zu sein, wie man beispielweise hier nachlesen kann:
http://www.c64-wiki.de/index.php/C64_Aldi
oder auch hier:
http://www.forum64.de/wbb3/board2-c64-a ... -userport/
Dennoch hält sich diese Story hartnäckig, auch im Netz. Ich selbst kann dazu nur sagen, daß ich schon einiges an Hardware am Aldi-C64 probiert habe, wie etwa Module, Drucker usw. und das alles ganz normal funktioniert hat.

Meine beiden Haupt-C64er, die seit einigen Jahren problemlos im Dauer-Einsatz sind, ist ein C64C (oder auch C64II genannt) und ein C64G. Meine anderen C64er liegen gut verpackt bereit, aber laufen auch alle problemlos.

Als zusätzliche Hardware zum C64 (egal welches Modell du dann auch nimmst), empfehle ich dir folgendes:

- wenn der C64 mit normalen 5,25" Disketten betrieben wird und du ein 1541-Floppy dazu hast, würde ich mir DEFINITIV ein gutes Modul zulegen. Das erleichtert den ganzen Umgang mit dem C64 extrem und Fastloader sind dann auch schon integriert. Als Modul entweder ein "Final Cartridge 3", "Action-Replay", "Retro-Replay" oder ein "Final Replay". Die ersten beiden genannten, findet man öfters mal in Ebay. Realistischer Preis so um die 10 - 15 Euro. Mein Favorit ist das "Final Cartridge 3 (FC3)". Ohne Modul ist das Handling mit dem C64 etwas umständlich, viel Tipperei und das Laden von Software dauert recht lang oder man muss vorher immer einen Software-Fastloader laden. Ich denke da gibt man lieber die 15 Euro für ein gutes Modul aus, dann hat man auf den F-Tasten viele Befehle, wie LOAD, RUN, DOS usw.

- die Ultra-Lösung, zum C64 dazu ein 1541Ultimate (Homepage findet man im Netz) oder ein Chameleon64 kaufen. Damit läuft dann alles von SD-Karte und man braucht keine Disketten mehr. Beides ist aber nicht billig. Ich hab ein 1541-Ultimate1 und finde es super. Für diesen Fall benötigst du dann keines der oben genannten Module mehr, denn die kann man mit dem 1541Ultimate emulieren. Rom-Images findet man im Netz.

- billigere Alternative dazu. Ein SD2IEC-Floppy zum C64. Dazu am besten noch ein "Final Cartridge 3", das lässt sich super kombinieren. Ich hab das im Forum hier schonmal alles erklärt: http://forum.gp2x.de/viewtopic.php?f=70&t=12923
Über eines muss man sich aber vorher im klaren sein - das SD2IEC ist bei weitem nicht so kompatibel wie ein 1541Ultimate oder ein Chameleon64. Viele Nachlader laufen nicht, wie etwa die meisten Demos. Also für C64-Demo-Fans ist es deshalb nichts. Für die meisten Spiele gibt es aber angepasste Versionen im m2i-Format, die dann auch wieder am SD2IEC laufen. Man muss sich halt dann einmal die Arbeit machen und sich die lauffähigen Versionen zusammensuchen (auf der Seite von MANOSOFT gibts etliches). Ich hab hier neben meinem 1541Ultimate auch zwei SD2iEC`s, eines an einem C64 und eines an einem DTV, und finde sie ebenfalls toll.
Zuletzt geändert von WA1972 am So Jun 30, 2013 21:32, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#11 Beitrag von MrLimatex » Mo Mai 27, 2013 14:49

Vielen dank erstmal für eure vielen vielen Beiträge! Habe mich nun in den letzten 24 Stunden ganz gut eingelesen denke ich. Nn Fernseher kann ich auch organisieren, nur scheitert es am Gerät selber :-D

Habe jetzt schon knapp 6 Leute angeschrieben und keiner reagiert wirklich bzw. ist der eine irgendwie dumm (ja dumm, ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll). Einer hat reagiert und war nicht dumm, nur hat er sich bisher nicht nochmal gemeldet. Werde mal noch bei quoka gucken, ist mir recht neu die Seite. Sind aber im allgemeinen doch recht schwer zu bekommen die Teile, wenn man nicht gerade so eben unchristlichen Preis wie 80€ zahlen will >_<

Das final cartridge ist ne gute Sache, habe ich auch schon einiges drüber gelesen. Wäre dann auf Dauer denke ich schon die bessere Lösung. Spiele usw werden auch nicht das Problem sein glaube ich. Und beim Joystick versuche ich diesen Competition irgendwo zu bekommen, soll echt gut sein. (Hab den glaub ich mal am Amiga vor zig Jahren benutzt)

Wenn es was neues gibt melde ich mich gleich, ihr kennt euch ja ziemlich gut aus...^^


Gruß
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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#12 Beitrag von WA1972 » Di Mai 28, 2013 01:35

Wen es interessiert, hier noch ein paar Links zu guter C64 SD-Card-Zusatzhardware.

Hier gibts das 1541Ultimate: http://www.1541ultimate.net

Hier SD2IEC`s mit Gehäuse: http://www.sd2iec.co.uk/id14.html

Hier eine Deluxe-Variante des SD2IEC, das C64SD: http://www.manosoft.it/?page_id=271&lang=en
Diese Variante kann ein paar Sachen mehr als ein normales SD2IEC, hat unter anderem einen durchgeschleiften Floppy-Port, sodaß man dahinter noch ein normales Floppy betreiben kann usw.

Wenn man sich zutraut, das Teil selbst zusammenzubauen, dann kann man sich vom SD2IEC auch nur den Bausatz kaufen, zum Beispiel hier: http://www.sinchai.de/index.php?main_pa ... cts_id=133

Und hier das Chameleon64: http://www.vesalia.de/d_chameleon.htm
Für das Chameleon64 braucht man gar nicht unbedingt einen echten C64, man kann es auch über den C64-Core am FPGA betreiben und es direkt an einen Fernseher anstecken. Erwähnenswert ist hier noch, dass es mittlerweile auch einen Amiga-Core für`s Chameleon gibt, der sicher auch weiterentwickelt wird. Somit hat man damit gleichzeitig einen C64 und einen Amiga, die Rechner braucht man dazu gar nicht.

Interessant ist auch noch das "Easy-Flash 3" Steckmodul, das man selbst mit Cartridge-Files bespielen kann. Es bietet auch die Möglichkeit den Kernel des C64 gegen ein anderes Kernel-Image zu ersetzen. Es ist aber kein vollwertiger Laufwerks-Ersatz und hat auch keinen SD-Card-Slot, sondern eher dafür gedacht, Spiele die viele Disketten brauchen als Deluxe-Versionen im CRT-Format, darauf abzuspielen. Ladezeiten sind dann so gut wie nicht mehr vorhanden. Es gibt einige tolle Games die es nur als Cartridges gibt, wie beispielsweise das letztes Jahr erschienene "Prince of Persia", das kann man dann darauf betreiben, sowie auch alle One-Filer Games.
Hier gibts den "Easy Flash 3" Bausatz: http://www.sinchai.de/index.php?main_pa ... ucts_id=88
und hier komplett zusammengebaute "Easy Flash 3" Module mit Gehäuse: http://store.go4retro.com/easyflash-3/

Ja, es gibt eine Menge interessantes, neu-entwickeltes Zeug für den C-64. Einiges davon nicht billig, aber alles gute Hardware.

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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#13 Beitrag von Akabei » Di Mai 28, 2013 05:46

WA1972 hat geschrieben:Hier SD2IEC`s mit Gehäuse: http://www.sd2iec.co.uk/id14.html

Hier eine Deluxe-Variante des SD2IEC, das C64SD: http://www.manosoft.it/?page_id=271&lang=en
Pfft, was für langweilige Gehäuse. So hat ein Gehäuse für ein SD2IEC auszusehen.

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Wenn mich meine Spanischkenntnisse oder besser gesagt der Aufbau einer ebay Seite nicht im Stich lassen, kostet der Scherz aber fast 65 (in Worten fünfundsechzig)! Euro Versand. :-(
http://www.ebay.es/itm/ws/eBayISAPI.dll ... 2286wt_932
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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#14 Beitrag von MrLimatex » Di Mai 28, 2013 12:55

Mir wurde heute von einem Kumpel ein Amiga 500 angeboten, jetzt mal kurz nebenbei: vergleichbar? Hat der gute Games? Würde den scheinbar günstig bekommen :-) (will trotzdem nen C64)


Grüße
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Re: Commodore 64 kaufen - was beachten und eventuelle Tipps

#15 Beitrag von Johnson r. » Di Mai 28, 2013 13:04

Will haben :D
Bei Fehlern in meinen Beiträgen bitte ich um rasche Steinigung.
Nicht das Kapital, nicht die Maschinen und auch nicht die technischen Ideen sind maßgebend für den Erfolg oder Misserfolg wirtschaftlicher Arbeit. Die wesentliche Rolle spielt der Mensch.
Prof. Hugo Junkers

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