Die Geschichte der Pyra erklärt für Leute die von Technik überhaupt keine Ahnung haben??

Allgemeine Diskussion über die DragonBox Pyra
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Die Geschichte der Pyra erklärt für Leute die von Technik überhaupt keine Ahnung haben??

#1 Beitrag von matzesu » Mi Dez 27, 2017 10:38

Hallööle,
Wie würdet Ihr Leuten, die überhaupt keine Ahnung von Technik haben, wie zumbeispiel eurer Oma oder so die Pyra, ihren Zweck, ihre Geschichte, (Gp2xwaaass??) und die jüngsten Ereignisse ihrer Entwicklung erklären??
Ihr könnt dabei keine Begriffe aus der Elektronik Welt benutzen, Anglizismen dürften auch auf Unverständnis stoßen..

Für den kleine Fragen Faden ist das zu weitläufig, also bin ich mal gespannt..
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Re: Die Geschichte der Pyra erklärt für Leute die von Technik überhaupt keine Ahnung haben??

#2 Beitrag von IngoReis » Mi Dez 27, 2017 21:05

Wow ich versuche mal was aufzusetzen,das wird hart
aber mit komplizierten Sachen vereinfachen komme ich ziemlich gut klar denke ich :-)

Den Gameboy kennt ja jeder.
Das ist ein kleines Gerät für unterwegs zum Spielen.
Zum Zeit Überbrücken wenns einem Langweilig ist oder man z.B. mal wieder 20 Minuten auf den Bus warten muss.
Leider war dieses Gerät sehr eingeschränkt und
man konnte nur Spiele kaufen aber keine Spiele selbst drauf machen.

Auch wenn der Nachfolger vom Gameboy Farben hatte war hier genau das Gleiche Problem
und auch der schnellere schönere GameboyAdvance der herauskam litt daran.

Niemand konnte selbst Spiele für diese Geräte herausbringen zu der Zeit und viele waren auch
wegen der Auswahl der Spiele und wegen dem Preis der Spiele enttäuscht.

Dieses Prinzip ist auch heute noch geläufig in der Spieleindustrie...
...doch die Menschen wollten mehr..es fehlte irgendwas.

Da brachte eine kleine Chinesische Firma namens Gamepark den 2002 den Gp32 heraus.
Sah ein wenig aus wie dieser Gameboy aber mit dem Unterschied dass man seine Spielesammlungen
Quasi draufmachen konnte mittels einer bestimmten Karte.

Dieses Gerät war ziemlich unbekannt und ein Nischenprodukt aber das Herz vieler Spieler schlug höher.
Endlich ein Gerät wo ich alle meine Lieblingsspiele unterwegs spielen kann und auch immer mehr Spiele darauf kopieren kann.

Eine Gruppe von Leuten trafen sich regelmäßig auf bestimmten Seiten im Internet und fingen sogar an
dafür Sachen zu programmieren.
Freie Spiele waren nun auch dafür Verfügbar die jeder einfach auf die Karte machte und spielen konnte.

Leider wurde dieses Gerät aber schnell wieder zu "alt" und es musste was "neueres schnelleres" her was mehr konnte.
Es kam also zu mehr Spielegeräten namens Gp2x und dann den GP2xWiz....
...und die begeisterten Menschen wurden immer mehr und trafen sich meistens im Internet um sich auszutauschen.

Wie jedes Gerät waren irgendwann die GamePark Geräte aus China zu Langsam für die neuesten Spiele oder die Batterien wurden zu schnell leer oder auch das Display hätte schöner sein können....
...die Menschen wollte mehr und ein paar "Mutige Pioniere" aus verschiedenen Ländern Europas taten sich zusammen und
erfanden die OpenPandora.

OpenPandora?
Was ist das?
Nun in Kurzfassung ein komplett kleiner Computer(der in eine große Hosentasche passt) mit Tastatur,großem Bildschirm und gutem Akku.
Dank der Tastatur und Spielsteuerungen kann dieses Teil mehr alls alles andere Zuvor.
Sogar Anschlüsse sind hintendrannen für alles Mögliche und sogar Internet.

Das nennen wir dann mal USB...universaler Anschluss um quasi alles anzuschliesen.
Sogar 2 große Karten kann man mit seinen Spielen und auch diesmal anderen Sachen reinschieben.
Es gibt Leute die haben dieses Gerät unterwegs als Fernseher benutzt oder zum Musik hören.

Und auch wenn diese OpenPandora so sehr viel kann ist die Technik auch heute schon vielfach überholt worden und es gibt viele schnellere Geräte die aber trotzdem nie das Gleiche erreichen von der Vielseitigkeit.

Trotzdem wurde es Zeit für einen Nachfolger und die Pyra wurde 2014 angekündigt.

Die Pyra wird das Maß aller Dinge sein denn auch wenn sich die
Technik auch relativ schwach anhört für Leute die sich "auskennen"..
..so wissen diese leider nicht dass man dieses Gerät einfach schneller machen kann so wie man Teile in einen Computer austauscht der dann schneller wird.
Viele Leute wurden wie bei der OpenPandora nach den Wünschen gefragt und die Wichtigsten hier mal auf einen Blick was die Pyra bietet.

-ist so groß wie der Gameboy damals
-Videos,Filme,Internet,Spiele,
-viele Anschlüsse für Sachen zum erweitern (z.B. DVB-T2 HD Fernsehen unterwegs und so sehr vieles mehr)
-liegt sehr gut in der Hand für spielen und auch für Nachrichten schreiben wie Whatsapp oder Telegram
-Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiger Punkt:
Wenn dieses mal das Gerät zu langsam wird gibts eine gute Chance einen Chip dafür zu kaufen dasses wieder ganz viel schneller wird.
Das ist viel besser als ein komplett neues Gerät zu kaufen wieder in ein paar Jahren.
-stabiltät:
Diesmal ist eines der stabilsten plastiken verwendet was es auf dem Markt gibt
-dank Beleuchtung könnt ihr sogar im dunkeln tippen auf dem Gerät
-6000mah Akku das heist einfach nur dass dieses Gerät nicht so schnell unterwegs leer wird

In Kurzfassung wird die Pyra ein kleines Gerät für fast alles:
Internet,Texte und Nachrichten schreiben,Musik hören,spielen,Videos/Filme schauen und so vieles mehr.

Endlich ein kleines Gerät für alles was wir schon immer wollten.
2014 wurde die Entwicklung angekündigt und ganz viele Leute haben sogar schon mehr als die Hälfte angezahlt um
diese Produktion zu finanzieren.
Ein Mann der schon das OpenPandora Projekt gerettet hat steht hinter dem Ganzem,aber das ist eine andere Geschichte.

Sein Name ist Michael Mrozek...sein Internetname ist auch bekannt als EvilDragon.
Vielen Dank an ihn hier an dieser Stelle,denn es freuen sich schon viele Leute inclusive mir auf dieses tolle Gerät.
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Re: Die Geschichte der Pyra erklärt für Leute die von Technik überhaupt keine Ahnung haben??

#3 Beitrag von matzesu » Do Dez 28, 2017 10:48

Schon mal nicht schlecht Ingo, wobei Gamepark Holdings keine Chinesische sondern eine Südkoreanische Firma war,
Park ist bei den Koreanern ein verbreiteter Name und in Südkorea ist beispielsweise E-Sport sehr beliebt weshalb eine Südkoreanischer Handheld nur eine logische Konsequenz ist..

Du hast die Geschichte ganz gut rübergebracht, aber wie ist das mit der jüngsten Entwicklung??

- Die Pyra besteht aus einem Spritzguss Gehäuse mit einer Art „Ganzer Heimrechner auf einer einzigen Platine“ (SOC) , einem kleinen Bildschirm und einem Tastenbrett wie bei einer Schreibmaschine,
- Zu diesem SOC gibt es schon ein „Entwicklerbrett“ auf dem dieser mit alle Anschlüssen verbunden ist und als kleiner Computer funktioniert
- Dieses Brett ist aber zu groß für einen „Gameboy“ also müsste rund um den „SOC“ ein völlig eigenes Brett erstellt werden..
- „SOC“s sind aber eine Diva was Leiterbahnenlängen angeht also dauert dieser Prozess ziemlich lange..
- Das Brett in der Pyra besteht aus 2 Teilen: Das Rechnerbrett und das Hauptbrett
- Das Rechnerbrett beinhaltet den Rechner, den Arbeitsspeicher und den Chip der für die Grafik zuständig ist und kann ausgetauscht werden da es nur mit 2 Steck Schienen mit dem Hauptbrett verbunden ist,
- hier gab es in letzter Zeit Probleme mit dem Arbeitsspeicher: es wird 2 Varianten geben: ca 1,5 Audiokasettengrössen (ich bekomme 2 CDs auf eine Kasette) (2GB) und 3 Audiokasetten (4GB)
Bei den 4GB hat ein Wiederstand nicht gepasst so das zuwenig Strom zum Rechner gekommen ist, das würde aber behoben,
Ein anderes Problem was gerade behoben wird ist ein Summen im Ladeschaltkreis, hier ist sich Michael laut den aktuellen Informationen noch nicht sicher ob er dafür Wiederstände aus einem Material nehmen soll, das gerne aus Konflikt Gegenden kommt, denn er möchte die Pyra so Konflikt frei wie möglich halten..

- seit der Vorbestellung gab es eine Menge Prototyp Läufe um zu testen ob es noch Fehler gibt, diese Vorgehensweise würden in der letzten Zeit aber dank der Hilfe eines Mitglied aus dem englischen Brett mittels Simulator nicht mehr so oft gebraucht,
- Mittlerweile sind scheinbar die letzten Fehler beseitigt und die finalen Prototypen bestellt, wenn die getestet sind, und einer Amtlichen Prüfung unterzogen wurden (CE) das davon keine Gefahr für andere Geräte besteht, ist es Zeit für die Massenproduktion..

- Die Vorbestellung lief diesmal etwas anders als man das gewohnt ist: wärend man bei dem Vorgänger den damals angenommenen Preis (der viel zu niedrig angesetzt war) schon bei der Vorbestellung bezahlen musste, gibt es hier erst mal einen Gutschein über einen Teilbetrag des Handheld, so kann man dann wenn die Massenproduktion war sich im Shop sein Modell damit und mit einem gewissen Betrag kaufen..
so sind zumbeispiel auch verschiedene Farben möglich, von denen man zum Zeitpunkt der Vorbestellung nichts wusste.. oder man kann dann auch noch irgendwas dazubestellen..

- Dann gibt es noch den Spezialfall der VorVorbesteller:
Rumreiche Helden und Pioniere der OpenHandhelds Welt, die unter Einsatz ihres Lebens schon 1 Jahr vorher als noch nicht mal klar war das es überhaupt klappt mit der Pyra schon eine Vorvorbestellung getätigt haben..
- Diese bekommen dann eine der ersten 200 MP Pyra, und ein signiertes Hauptbrett ohne Komponenten aber mit der Nummer..
Ich hab glaube ich die 27, wobei ich bei dem frühen Stand der Softwareentwicklung wahrscheinlich noch nicht so viel mit der Pyra anstellen kann..

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