Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

Hier gehören allgemeine Gespräche über die Pandora rein
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Emu&Co
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Re: Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

#16 Beitrag von Emu&Co » Fr Jul 02, 2010 01:29

Also, vielleicht liegt es daran, dass ich Linux ausser auf meinem VDR nicht nutze, aber der extifs treiber war für mich immer ok.
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docno
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Re: Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

#17 Beitrag von docno » Fr Jul 02, 2010 07:11

@Chaos: That's the way...

vielen dank für den Tip :)

EDIT: Man merkt aber, dass er von SD deutlich langsamer booten. Okay,..ich benutz eine Class 4 Karte als Testkarte,...aber ich weiss nicht, ob dass den Ausschlag bringt.
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Chaos
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Re: Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

#18 Beitrag von Chaos » Fr Jul 02, 2010 08:46

Emu&Co hat geschrieben:Also, vielleicht liegt es daran, dass ich Linux ausser auf meinem VDR nicht nutze, aber der extifs treiber war für mich immer ok
Ich wusste gar nicht das es überhaupt Win treiber für EXT gibt. Kommt Windows eigendlich damit klar wenn es auf einen Ordner in einer EXT Partition zu greifen muss und dort zwei Dateien mit gleichem Namen und unterschiedlicher Groß/Kleinschreibung(zb. Datei.txt und datei.txt) sind?
Ich hab damit mal versehendlich mein Windows abgeschossen :-D (das war aber eine NTFS Partition)

docno hat geschrieben:Man merkt aber, dass er von SD deutlich langsamer booten. Okay,..ich benutz eine Class 4 Karte als Testkarte,...aber ich weiss nicht, ob dass den Ausschlag bringt.
Selbst eine Klasse 6 Karte müsste immernoch langsamer sein als der Nand, da der Weg zum Prozessor, Arbeitsspeicher, etc. einfach hundert mal kürzer ist.

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Re: Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

#19 Beitrag von headcrash » Fr Jul 02, 2010 10:02

hi,

hat es denn nun bei jemanden funktioniert ?

bekomme immer einen ext2load error ...

ich habe es dann mit dieser version, die im englischen forum kursiert,versucht:

Code: Alles auswählen

setenv bootargs root=/dev/mmcblk0p1 rw rootdelay=2 
vram=6272K omapfb.vram=0:3000K
ubi part boot && ubifsmount boot && ubifsload ${loadaddr} uImage
bootm ${loadaddr} && boot
ausserdem vewende ich das original-uImage von der pandora statt der test-version.

jetzt bootet die pandora - langsam aber sicher ;-)

greetings

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Re: Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

#20 Beitrag von docno » Fr Jul 02, 2010 12:30

Chaos hat geschrieben:
Selbst eine Klasse 6 Karte müsste immernoch langsamer sein als der Nand, da der Weg zum Prozessor, Arbeitsspeicher, etc. einfach hundert mal kürzer ist.
Hab ich mir schon gedacht, dass man da nicht viel rausholt. Aber wenn die Kiste erstmal läufts gehts schon. Und nun hab ich genug Speicher um lustig aus dem Angström Repo herunter zuladen. :)
headcrash hat geschrieben: hat es denn nun bei jemanden funktioniert ?

[..........]

ausserdem vewende ich das original-uImage von der pandora statt der test-version.
Bei mir läuft es nun mit der von mir gezeigten boot.txt.

Bietet das orginal-uImage noch irgendwelche vorteile außer stabilität? Ich war jetzt knapp 4 Stunden in der Uni zugange ohne irgendwelche Probleme zu haben.
Wie hast du das genau gemacht? Benutzt du einfach dsa uImage das im NAND liegt oder hast du es auf die SD Karte kopiert??
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Re: Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

#21 Beitrag von Thott Chief » Fr Jul 02, 2010 13:04

Gibt es vielleicht auch einen tar.bz2 Version bei der das rootfs direkt darin ist ( sprich nicht als .IMG und nicht als ubifs formatiert?
Zuletzt geändert von Thott Chief am Mo Jul 05, 2010 20:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

#22 Beitrag von docno » Fr Jul 02, 2010 13:14

Jein. Es ist eine tar.bz2.
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Re: Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

#23 Beitrag von headcrash » Fr Jul 02, 2010 14:22

Benutzt du einfach dsa uImage das im NAND liegt oder hast du es auf die SD Karte kopiert??
ich habs raus auf die sdcard kopiert (sudo und mc). das image habe ich deswegen verwendet, weil ich eine mögliche zusätzliche fehlerquelle ausschliessen wollte.

greetings

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Re: Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

#24 Beitrag von salacryl » Do Jul 15, 2010 14:20

hi,
EvilDragon hat geschrieben: 2. Die SD-Karte mit EXT2 (nicht EXT3, etc.) formatieren.
Warum nicht mit EXT3? EXT3 kann auch als EXT2 gelesen werden, dann wird halt das Journaling ignoriert. Ich mach das so, damit ich auf Kernels die EXT3 unterstützen das journal nutzen kann (safety first :P ).

Gruß,
Björn

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Re: Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

#25 Beitrag von EvilDragon » Do Jul 15, 2010 14:39

salacryl hat geschrieben:hi,
EvilDragon hat geschrieben: 2. Die SD-Karte mit EXT2 (nicht EXT3, etc.) formatieren.
Warum nicht mit EXT3? EXT3 kann auch als EXT2 gelesen werden, dann wird halt das Journaling ignoriert. Ich mach das so, damit ich auf Kernels die EXT3 unterstützen das journal nutzen kann (safety first :P ).

Gruß,
Björn
U-Boot kann von EXT3 nicht lesen - und somit kann es die boot.txt und evtl. den Kernel nicht laden ;)
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Re: Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

#26 Beitrag von Christoph.Krn » Mi Jul 21, 2010 10:29

Chaos hat geschrieben:
docno hat geschrieben:Man merkt aber, dass er von SD deutlich langsamer booten. Okay,..ich benutz eine Class 4 Karte als Testkarte,...aber ich weiss nicht, ob dass den Ausschlag bringt.
Selbst eine Klasse 6 Karte müsste immernoch langsamer sein als der Nand, da der Weg zum Prozessor, Arbeitsspeicher, etc. einfach hundert mal kürzer ist.
Das kann man so nicht sagen. Die Geschwindigkeitsklasse gibt zwar an, welche _MINDEST_-Geschwindigkeit eine SD-Karte /eigentlich/ haben SOLLTE, leider entspricht die Angabe allerdings quasi nie der Realität, sobald die Anforderungen an die Karte mal höher sind als bei bloßem Dateien-draufkopieren.

Hierbei gilt der gleiche Grundsatz wie bei SSDs: worauf es zum flüssigen Betrieb als root-System ankommt sind die IOPS, also die Anzahl der Ein- und Ausgabeoperationen, die der Datenträger pro Sekunde abzuarbeiten imstande ist. Die Maximalübertragungsrate besitzt hingegen untergeordnete Relevanz.

Leider brechen viele SD-Karten nach zu viel Schreibaufkommen (üblicherweise kurz nachdem die Gesamtmenge der auf sie /insgesamt/ übertragenen Daten (inklusive der bereits wieder gelöschten) ihre Gesamtkapazität übersteigt) stark ein was die IOPS angeht. Schlimmer noch, viele günstige SD-Karten haben von vornherein keine guten IO-Werte. Hierdurch werden dann die Übertragungsraten in Mitleidenschaft gezogen, wodurch ein Messen der Leistung von SD-Karten gelegentlich im Großen und Ganzen nicht zur SD-Karte passende Ergebnisse liefert.

Zudem ist der Markt an SD-Karten derart undurchsichtig (viele Hersteller verbauen unterschiedliche aufgekaufte Innereien in gleiche Kartenmarken, einige Karten werden unter anderen Namen zu anderen Preisen verkauft), dass es hier kaum möglich ist eine vernünftige Empfehlung auszusprechen.

Ohne auch nur annähernd sämtliche verfügbaren Kartenmarken getestet zu haben möchte ich noch anmerken, dass SanDisk-Extreme-Karten meiner nicht repräsentativen Erfahrung nach mittelhohe, vor allem aber relativ stabile IO-Werte besitzen, Panasonic-Gold-Karten eine sehr hohe Zuverlässigkeit und Lebensdauer bei stabilen aber eher mittelmäßigen IO-Werten aufweisen und die allermeisten günstigeren Karten (z.B. Transcend oder aber auch die günstigeren SanDisk, um mal zwei häufig empfohlene Beispiele zu nennen) mit MLC-Speicher nach zu kurzer Zeit in Leistungsregionen vorstoßen, in denen die Geduld des Anwenders plötzlich eine ganz neue Wertstellung bekommt. ;) Je nachdem, ob man "Glück" oder "Pech" hat, kann sich dies insbesondere beim Einsatz der SD-Karte als Bootmedium unter Umständen sehr deutlich negativ bemerkbar machen.

Übrigens: dass der interne NAND-Speicher der Pandora durch "normale" (und sogar teils exzessive) Nutzung schnell in Mitleidenschaft gezogen wird ist ein Mythos, der sich wohl nicht bewahrheiten wird: NAND-Speicher-Abnutzung demystifiziert.

edit-29apr2011-1721GMT+2: Ich habe vor ein paar Monaten Informationen bezüglich der Unterschiede der Lebensdauer, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit zwischen SD-Karten (englischsprachig) bei boards.openpandora.org zusammengefasst.

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Re: Firmware images, Sourcecodes, Rootfs!

#27 Beitrag von headcrash » Sa Sep 04, 2010 01:07

hi !

für all jene, die sich die mühe ersparen wollen, ein root-fs mit linux auf eine sd-karte zu übertragen, habe ich ein fertiges boot-image erstellt, das man mit einem windows-programm auf eine 2GB-sd-karte schreiben kann. es muss eine 2 GB karte sein !
hier zur anleitung

und weil ich schon dabei war, hier auch die anleitung zur erstellung der boot-sd-karte unter linux.

wer es probieren möchte, bitte feedback, ob alles passt.

kann sein, dass der download des image (230 MB) zu langsam ist, dann muss ich den verlagern. danke

greetings

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